Mobil (gratis) surfen mit WLAN-Hotspots
Ratgeber: Kostenlose WLAN-Hotspots aufspüren und sicher nutzen
Sie haben einen Laptop aber keinen Vertrag mit einem Mobilfunk-Versorger? Über WLAN-Hotspots können Sie trotzdem unterwegs surfen, oft sogar kostenlos.
In Deutschland ist das bei all den Datenflatrates im Mobilfunkbereich ein nettes Zusatzangebot. Richtig attraktiv ist es im Ausland: Dort kann man die teure Nutzung ausländischer Mobilfunknetze (Roaming) vermeiden. Für reisende Geschäftsleute, die oft online gehen müssen, ist das keine wirkliche Alternative. Wer aber im Urlaub einfach mal die Mails abfragen oder ein paar Fotos vorab nach Hause schicken will – für den sind Hotspots eine gute Lösung.
So funktioniert ein WLAN-Hotspot
Ein WLAN-Netzwerk kennen die meisten schon vom heimischen PC: Es gibt einen Router, an den sich mehrere Geräte anschließen können. Die Verbindung zwischen den einzelnen Rechnern oder Laptops einerseits mit dem Router andererseits läuft über Funk. Vom Router aus geht es über ein schnelles DSL-Kabel ins Internet.
Genauso funktioniert auch ein WLAN-Hotspot in einem Hotel, Flughafen oder Café. Es gibt kostenpflichtige und kostenlose Hotspots. Zu finden sind sie in Restaurants, Bars, Ferienwohnungen, Hotels, an Bahnhöfen und in ICE-Zügen der Deutschen Bahn.
So finde ich einen Hotspot
Kostenlose Hotspots in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet man unter http://www.freie-hotspots.de. Ein ausführliches Verzeichnis zumeist gebührenpflichtiger Hotspots findet sich auf portel.de.
Hotspots in Deutschland und der Welt finden Sie auf der Webseite hotspot-locations.de. Einfach das Land, die Stadt oder Gemeinde eingeben, in der Sie sich aufhalten und schon werden die Hotspots angezeigt – einschließlich der Angabe ob die kostenlos oder gebührenpflichtig sind. Wer international sucht, sollte beachten, dass WLAN-Hotspots in Englisch als WiFi hotspots bezeichnet werden. Unter http://v4.jiwire.com/search-hotspot-locations.htm findet man über 400 000 kostenlose und gebührenpflichtige Zugänge in der ganzen Welt.
Ein kleiner Zusatztipp bei der internationalen Suche: Für Länder mit fortgeschrittener Computerkultur wie China, USA, Frankreich oder Deutschland liefern diese Suchmaschinen ordentliche Ergebnisse. Ist man aber in anderen Regionen wie der ukrainischen Krim im Urlaub sollte man sich vor Ort nach Hotspots erkundigen.
Tipps zur Datensicherheit
Wer an einen öffentlichen Hotspot geht, sollte folgendes beachten:
Wählen Sie das WLAN-Netz selbst von Hand aus. Also lassen sie Windows das nicht automatisch erledigen. Bevor sie lossurfen gehen Sie in die „Systemsteuerung“ und dort unter „Netzwerk und Internet“. Dort suchen Sie die Stelle, welche „Freigabe“ regelt, das kann unter verschiedenen Windows-Systemen unterschiedlich sein. Dort klicken Sie auf „Netzwerkerkennung ausschalten“ und auf „Datei- und Druckerfreigabe deaktivieren“.
Natürlich sollten Sie gerade an einem Hotspot mit einer eigeschalteten Firewall und einem aktuellen und gleichfalls eingeschalteten Virenschutz unterwegs sein. Die Firewall Zone Alarm gibt es bei dem Internetportal Chip kostenlos zum Herunterladen genauso wie das Virenschutzprogramm AntiVir.
Wer in einem WLAN-Hotspot mobil surft, kann leichter ausgespäht werden als zuhause. Banküberweisungen und sonstige Geldgeschäfte, bei denen Sie Passwörter (PINs oder TANS) eingeben müssen, sollten Sie daher nie an so einem Hotspot durchführen! Denn erstens können die Daten – rein technisch gesehen – im Funkverkehr zwischen Ihnen und dem Router abgefangen werden. Und zweitens kann jemand beobachten oder sogar filmen, welche Passwörter Sie eingeben.
Wer die eigenen Daten nach außen abschirmen möchte, kann dafür das Programm Hotspot Shield verwenden, das ebenfalls bei chip angeboten wird. Es kostet zwar nichts, zeigt aber beim Surfen zusätzliche Werbebanner.
Autor: ET
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