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Surfstick für das D1 Netz

Datensicherheit von VoIP kritisch

21.05.2008

Die kostengünstige Internet-Telefonie erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit. Vor lauter Begeisterung über diese sparsame Alternative zum Festnetz wurde das Thema Datensicherheit bei den VoIP-Diensten bislang kaum diskutiert. Nun schlagen Branchenkenner Alarm: Wie die BBC berichtet, warnen Gerätehersteller eindringlich vor VoIP-Hackern.

Laut BBC bringen die gestohlenen Daten von Telefonkonten inzwischen mehr Geld auf dem Online-Schwarzmarkt als die Nummern von Kreditkarten. Zwölf US-Dollar würden aktuell für Kartendetails gezahlt, der Wert eines geknackten VoIP-Kontos läge bereits bei 17 US-Dollar. Zwar befände sich der Angriff auf die Internet-Telefonie noch im Anfangsstadium, einige Ausstatter wie Newport Networks sprechen dennoch schon von einem unkalkulierbaren Sicherheitsrisiko.

17 US-Dollar pro VoIP-Konto

Bei jedem Gesprächsaufbau im Internet werden Benutzername und Passwort kodiert mitversendet. Trotz des Codes seien die Daten aber leicht abzufangen und zu entschlüsseln, warnt Dave Gladwin, Vizepräsident für Produktmarketing bei Newport Networks. Von der Sicherheitslücke sind in erster Linie Privatkunden betroffen, vor allem jene, die zuhause oder unterwegs über eine ungeschützte WLAN-Verbindung ins Internet gehen. „90 Prozent aller Carrier bieten keinen sicheren VoIP-Dienst an“, kritisiert Gladwin. Der Grund hierfür sind zusätzliche Kosten, die auf die Anbieter zukommen im Falle einer Aufrüstung ihrer Sicherheitsstandards. Der Schutz der Verbindungen würde pro Kunde etwa 2,50 bis 3,50 Euro mehr kosten, schätzt der Experte von Newport Networks. Dabei wäre die Technologie laut Gladwin bereits vorhanden: „Viele der bisher verfügbaren Programme sind durchaus in der Lage, ausreichend Schutz zu bieten – wenn die Service-Provider ihn nur akzeptieren wollten“.

Vishing und Phreaking gefärden VoIP-Sicherheit

Der aktuelle McAffee Report zur Virtuellen Kriminalität beschreibt zwei spezifische Gefahrenszenarios für Voice over IP: beim sogenannten „Voice Phishing“ oder „Vishing“ nutzen die Betrüger die Internet-Telefondienste, um Sprachnachrichten an User zu verschicken. Ziel der Attacken ist der Diebstahl persönlicher Informationen wie Passwörter oder Kreditkartendaten. Eine andre Variante ist es, über den Versand von Spam-Mails eine Telefonnummer mit der Aufforderung zu verschicken, sich unter der angegebenen Nummer zu melden. Dort erreichen die Nutzer einen Anrufbeantworter, der sie darum bittet, persönliche Daten zu nennen. Im Jahr 2006 gab es in Deutschland verschiedene Vishing-Angriffe gegen Kunden von Banken und Sparkassen: Nachdem die Betrüger die Telefonnummern der Bankkunden herausgefunden hatten, kontaktierten sie diese über das Telefon, gaben sich als Bankangestellte aus und baten sie um Herausgabe ihrer Online-Banking-Daten (PIN, TAN,  Kontonummer). Im Anschluss führten sie betrügerische Überweisungen durch.

Auch beim „Phreaking“ versuchen die Hacker, Zugangsinformationen der Nutzer zu stehlen. Über den PC greifen die Betrüger direkt auf den Softswitch zu und nutzen die Informationen um kostenlose Anrufe zu tätigen.

Skype reagiert gelassen

Der größte VoIP-Anbieter Skype hat umgehend auf die Vorwürfe von Newport Networks reagiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Wettbewerbern setze man bei Skype auf eine Eingangs- und Ausgangsverschlüsselung, erklärt Jonathan Christensen, General Manager für den Bereich Audio und Video. „Es ist egal, ob ich per Drahtlosverbindung ins Netz gehe – es gibt keinen Weg, dass irgendjemand dabei meinen Benutzernamen oder mein Passwort stehlen könnte“, versichert Christensen. Dennoch, die wachsende Gefahr des Datendiebstahls sei kein Phantom, vor allem „bei Konkurrenten, die weniger robuste Sicherheitsmechanismen verwenden“, meint auch der Skype-Manager. Das Thema VoIP Sicherheit sollte daher in der öffentlichen Diskussion mehr Beachtung finden.

Autor: FN

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