Vodafone Websessions: Prepaid-Datentarif für Minimalsurfer
Datentarif-Check: Vodafone Websessions - Prepaid-Internet-Tarif
Seit Anfang 2007 hat Vodafone mit Websessions einen Datentarif im Programm, bei dem der Nutzer keinen Laufzeit-Vertrag mit monatlichen Fixkosten hat. Dieser Datentarif kann sowohl im Inland als auch im Ausland genutzt werden.
Der Websessions-Tarif ist im Prinzip ein klassischer Prepaid-Internet-Tarif. Im Gegensatz zu gängigen Prepaid-Tarifen für die Handy-Telefonie werden Prepaid-Internet-Tarife für mobiles Internet-Surfen verwendet: Man kauft im Prepaid-Verfahren - also im Voraus - eine bestimmte Online-Zeit, die man dann versurfen kann. Im Rahmen der Prepaid-Startpakete sind auch die Modems - in den meisten Fällen Prepaid-Internet-Sticks - inklusive. Allerdings ist der Preis für solch einen Prepaid-Surfstick dann etwas höher als bei einer normalen Datenflatrate mit einem Laufzeitvertrag.
Vodafone Websessions: Ideale Prepaid-Variante für Gelegenheitssurfer
Wer sich für Prepaid-Internet im Vodafone-Netz interessiert, sollte sich zunächst überlegen, wie oft er im Laufe eines Monats das mobile Internet nutzen wird. Nur wenn man tatsächlich zur Gruppe der Gelegenheitssurfer gehört und nur zwei, drei, vielleicht vier Mal im Monat über Mobilfunk ins Internet geht, rechnet sich das mobile Surfen mit einer Tagesflatrate.
Wer dagegen regelmäßig öfter als fünf Mal mobil mehrere Stunden im Internet verbringt, für den dürte ein Volumentarif oder eine preisgünstige Monatsflatrate die bessere Wahl sein.
Kosten: Nicht billig aber preiswert
Entscheidet man sich für das Surfen auf Prepaid-Basis im Netz von Vodafone, so zahlt man im Vergleich zu den Discounter-Angeboten zwar etwas mehr, aber dennoch liegt das Preisniveau des Websessions-Tarifs deutlich unter der Kostenstruktur des Prepaid-Internet-Angebotes des konkurrierenden Netzbetreibers T-Mobile. Zudem profitiert man beim Vodafone-Angebot in erheblichem Maße von der internationalen Ausrichtung des Konzerns, so dass man auch im Ausland das Internet auf Prepaid-Basis zu vernünftigen Preisen nutzen kann.
Die Websessions-Tarifstruktur im Detail:
- Kosten National:
- 15 Minuten: 0,49 €
- 24 Stunden: 3,95 €
- 7 Tage: 12,95 €
- 30 Tage: 39,95 €
- Kosten International:
- 24 Stunden: 14,95 € (Websessions International)
- 24 Stunden: 29,95 € (WebSessions International Pro)
Die Anmeldung und Buchung einer Internet-Sitzung erfolgt online über das Notebook und ist im Handumdrehen erledigt. Während der Sitzungsdauer kann man sich beliebig oft ein- und auswählen. Eine WebSession wird – ähnlich wie bei WLAN - nach Ablauf der gebuchten Zeit beendet. Bezahlen kann der Kunde entweder über die Kreditkarte, eine Vodafone-Mobilfunk-Rechnung, eine CallNow-Karte oder ein CallYa-Konto.
Zwei Verschiedene Websessions-Tarife für das Ausland
Wer sich speziell für die günstigere Tagesflatrate (Websessions International) im Ausland interessiert, sollte zur Kenntnis nehmen, dass die günstigere 24-Stunden-Alternative nur in den folgenden 35 Ländern gilt:
Ägypten (Vodafone)
Albanien (Vodafone)
Australien (Vodafone)
Belgien (Proximus)
Bulgarien (MobilTel)
Dänemark (TDK)
Estland (Elisa)
Finnland (Elisa)
Frankreich (SFR)
Griechenland (Vodafone)
Großbritannien (Vodafone)
Irland (Vodafone)
Island (Vodafone)
Italien (Vodafone)
Japan (Softbank)
Kroatien (VipNet)
Lettland (Latvian)
Litauen (UAB Bite)
Luxemburg (P & T)
Malta (Vodafone)
Neuseeland (Vodafone)
Niederlande (Vodafone)
Österreich (Mobilkom)
Polen (Polkomtel)
Portugal (Vodafone)
Rumänien (Mobifon)
Schweden (Vodafone)
Schweiz (Swisscom)
Slowakei (Orange)
Slowenien (SI.Mobil)
Spanien (Vodafone)
Tschechische Republik (Vodafone)
Türkei (Vodafone)
Ungarn (Vodafone)
Zypern (Cytamobile)
Die doppelt so teure Websessions-Variante (Websessions International Pro) richtet sich in erster Linie an Geschäftsreisende und gilt in folgenden Ländern:
Hongkong (SmarTone)
Indien (Vodafone Essar)
Malaysia (Celcom)
Singapur (M1)
Süafrika (Vodacom)
USA (Cingular USA)
Vodafone Websessions-Tarif mit Vor- und Nachteilen
Der Websessions-Tarif überzeugt durch seine Einfachheit: Prepaid-Surf-Stick bestellen, Software auf dem PC installieren, Zeitpaket auswählen und lossurfen. Allerdings sollten sich Kunden, die mit dem Gedanken spielen sich für diesen Prepaid-Datentarif zu entscheiden, auch dessen bewusst sein, dass diesem Datentarif auch einige „kleine“ Nachteile anhaften.
So sind die Sessions, die man im Ausland versurft auf ein bestimmtes Volumen, das man nicht überschreiten sollte, festgelegt. Die seit Herbst 2007 in den AGB eingebaute Klausel soll Vodafone vor einem übermäßigen Datenkonsum des Auslandssurfers schützen. Vodafone behält sich das Recht vor internationale Websessions unabhängig von der gebuchten Zeit nach Ausschöpfung eines Datenvolumens von 50 MB (Download und Upload) automatisch zu beenden.
Einen weiteren Nachteil könnte für bestimmte verbraucher auch die Tatsache darstellen, dass der Prepaid-Surfstick von Vodafone "nur" mit 3,6 Mbit/s funkt und man im guten Vodafone-Netz also nicht die grundsätzlich möglichen Top-HSDPA-Geschwindigkeiten von 7,2 Mbit/s erreichen wird. Zudem ist der Prepaid-Stick mit einem Simlock versehen, so dass Daten-SIM-karten anderer Anbieter nicht verwendet werden können.
Einen wesentlich Vorteil stellt jedoch die Tatsache dar, dass beim Vodafone-Webssesions-Tarif die Tagesflat stets nach der genauen Zeit und nicht nach Kalendertagen abgerechnet wird. Während andere Anbieter jede Tagesflat-Session um Mitternacht beenden, kann man mit dem Vodafone-Stick die gebuchten 24 Stunden voll ausnutzen.
Fazit: Gutes Netz, guter Preis
Für alle Notebook-Besitzer, die nur sporadisch ab und zu ins Internet gehen wollen, stellt der Prepaid-Internet-Tarif von Vodafone eine interessante Alternative zu Monatsflatrates dar.
Autor: MN
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