O2 verbessert Netz und gibt Roaming-Partnerschaft auf
12.02.2008
Der Münchner Mobilfunkanbieter O2 hat große Pläne: Das GSM-Netz von O2 soll flächendeckend erweitert werden. Der UMTS-Netzausbau soll soweit vorangetrieben werden, dass die UMTS-Versorgung bis Ende 2009 auf 60 Prozent steigt.
Der umfangreiche Netzausbau, mit dem das Mobilfunkunternehmen zu den großen Playern auf dem deutschen Markt aufschließen möchte, wird voraussichtlich 3,5 Milliarden Euro kosten. "Der Netzausbau ist ein wichtiger Schritt, um unsere Marktposition weiter auszubauen. Mittelfristig wollen wir zu den Marktführern aufschließen", erklärte der Chef von O2 Jaime Smith Basterra. "Mit einem flächendeckenden Netz haben wir die Möglichkeit, unsere Produkte und die Netzqualität selber zu steuern. Wir können diesen Ausbau schnell und Kosten sparend vorantreiben."
O2 Netz: Der HSDPA-Netzausbau schreitet voran
Beim geplanten Netzausbau stehen vor allen Dingen die UMTS-Netz-Erweiterungen HSDPA und HSUPA im Vordergrund, da O2 davon ausgeht, dass in den nächsten Jahren die Nutzung mobiler Datendienste wesentlich steigen wird.
Die Datenturbos sollen in den Ballungsräumen einen schnelleren Up- und Download von Daten ermöglichen. In ländlichen Regionen soll das GSM-Netz noch in diesem Jahr durch EDGE erweitert werden, so dass auch außerhalb der größeren Städte und Ballungsräume ein zügiger Datenversand ermöglicht wird.
In Zukunft wird O2 in Regionen, in denen eine nahezu hundertprozentige Netzabdeckung erreicht ist, ausschließlich das eigene Netz einsetzen und auf das seit vielen Jahren laufende Roaming, die Mitbenutzung des T-Mobile-Netzes, verzichten.
O2 GSM-Netz: Mehr Basisstationen geplant
Das GSM-Netz von O2 soll künftig auf 17.000 Basisstationen ausgebaut werden. Allein 1000 davon sollen Standorte von Business-Kunden versorgen. Das Mobilfunkunternehmen gab auch bekannt, dass ebenfalls das Funknetz entlang von Fernstraßen und ICE-Strecken weiter vorangetrieben werden soll.
Autor: MN
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