Prepaid-Surfsticks im Netz von Vodafone
Ratgeber: Prepaid-Sticks für das Surfen im Vodafone-Netz im Vergleich
Mobilfunker wie Bildmobil und Otelo sowie einige Fernsehsender – darunter RTL, Pro7 und Sat.1 – bieten Surfsticks und passende Surfpakete für das mobile Surfen via Laptop an. Die Tarife sind auf Prepaid-Basis. Das bedeutet, dass das Guthaben im Voraus von der Sim-Karte abgebucht wird. Eine monatliche Grundgebühr gibt es nicht.
Alle Anbieter stellen ihre Dienste im Netz von Vodafone zur Verfügung. Generell lässt sich feststellen, dass sich die Angebote stark ähneln.
Bildmobil vertreibt zwei Surfsticks
Bildmobil, Otelo und wkw-Mobil verkaufen einen Surfstick, mit dem auch von unterwegs gesurft werden kann. Den Stick gibt es bei Bildmobil und wkw-Mobil für 24,95 Euro zusammen mit einem Guthaben von fünf Euro (wkw-Mobil) beziehungsweise 6,99 Euro (Bildmobil). Bei dem Surfstick handelt es sich um den Huawei E160E, der theoretisch Download-Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) unterstützt.
Bei Otelo zahlen Kunden in einer derzeitigen Aktion (Alle Angaben Stand April 2011) 29,90 Euro für den Stick. Generell verlangt Otelo 39,90 Euro für das Gerät. Das Startguthaben beträgt 9,99 Euro. Der Discounter macht zwar keine technischen Angaben über seinen Surfstick, aber man darf davon ausgehen, dass es sich hier auch um den Huawei E160E handelt.
Der Discounter Bildmobil bietet sogar einen zweiten Surfstick (Huawei E176) mit einer theoretischen Maximal-Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s an. Die Kosten belaufen sich auf 29,95 Euro (inklusive 6,99 Euro Guthaben).
Wer bereits einen Stick besitzt, kann nur die Sim-Karte bestellen. Die Karte kostet bei Bildmobil und wkw-Mobil rund zehn Euro inklusive zehn Euro Guthaben. Allein Otelo vertreibt kein Sim-Only-Angebot.
Zusätzlich fallen Versandkosten in Höhe von fünf Euro an. Pluspunkt für Otelo: Hier muss der Kunde keinen Versand zahlen.
Zeit-Pakete für gelegentliches und intensives Surfen
Kunden können bei Bildmobil und wkw-Mobil zwischen vier, bei Otelo zwischen fünf Surfpaketen wählen: Bei wkw-Mobil stehen 60 Minuten, 24 Stunden, sieben Tage sowie 30 Tage zur Auswahl. Bildmobil hat 30 Minuten, 90 Minuten, sieben Tage und drei Monate im Angebot. Otelo vertreibt Pakete in der Größenordnung von neun Minuten, 99 Minuten, 99 Stunden, neun Tagen und 30 Tagen.
Die Kosten für die Zeit-Pakete unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter kaum. Sie liegen hier zwischen 0,19 Euro (neun Minuten, Otelo) und 39,99 Euro (drei Monate, Bildmobil). Das enthaltende Datenvolumen schwankt zwischen 500 Megabyte (MB) und drei Gigabyte (GB). Nach Erreichen des jeweils zur Verfügung stehenden Volumens wird die Internet-Verbindung automatisch getrennt. Auch dann, wenn die gebuchte Zeit noch nicht abgelaufen ist.
Viele Angebote - kaum Unterschiede
Neben den Mobilfunkern vertreiben auch die Fernsehsender RTL, Pro7, Sat.1, Sport1 und N24 sowie das Wirtschaftsblatt Financial Times Deutschland (FTD) einen Surfstick fürs Internet-Surfen. Bei allen oben genannten Anbietern gibt es den Surfstick von Huawei (E160E). Der Stick kostet einmalig 24,95 Euro. Nur bei N24 und Pro7 verlangt man unerklärlicher Weise fünf Euro mehr. Bei allen Anbietern gibt es dazu ein Guthaben in Höhe von fünf Euro dazu.
Auch die Unterschiede der Surfpakete halten sich in Grenzen. Am häufigsten angeboten, werden Surf-Pakete für eine Stunde, sieben Stunden, zwölf Stunden und 30 Tage. Für eine Stunde zahlt der Kunde jeweils 99 Cent; bei Pro7 nur 77 Cent. Wer einen Monat im Internet surfen möchte, zahlt 19,99 Euro. Sat.1 und N24 verlangen in diesem Fall 24,99 Euro. Beim Datenvolumen gibt es deutliche Unterschiede: Während im 30-Tage-Paket von der FTD ein GB Volumen enthalten ist, gibt es bei Pro7 zwei und bei Sat.1 sogar drei GB Volumen.
Mit Ausnahme von Pro7 und N24 fallen für den Versand des Surfsticks fünf Euro an.
Fazit: Unbedingt vergleichen
Man möchte meinen, bei so vielen Surfstick-Angeboten hätte der Kunde eine große Auswahl. Doch dem ist nicht so: Der Surfstick ist stets der gleiche, das Netz ist das gleiche und selbst die Surfpakete unterschieden sich nur geringfügig. Dennoch sollten Sie vor allem bei den Tarifen vergleichen. Oft werden gleiche Zeit-Pakete zu unterschiedlichen Preisen oder mit unterschiedlichem Datenvolumen angeboten. Um nicht unnütz mehr zu zahlen, sollten Sie sich die Zeit nehmen und die Preise miteinander vergleichen.
Autor: ES
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