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Smartphones: Vorm Kaufen einfach ausprobieren

23.12.2009

Mit dem iPhone von Apple hat bei den sogenannten Smartphones – einer Mischung aus Taschencomputer und Mobiltelefon, die auf Internetnutzung ausgelegt ist – ein Boom begonnen: Konsumenten und Produzenten stürzen sich gleichermaßen auf diese Geräteklasse.

Entsprechend unübersichtlich ist der Markt, ab 200 Euro aufwärts hat man die Wahl, in der oberen Preisklasse ist man mit 500 bis 800 Euro dabei. Da ist es gut, wenn der potenzielle Käufer sich im Vorhinein ein paar Gedanken macht, nach welchen Kriterien er sein Gerät auswählt. Hier eine kleine Smartphone-Kaufberatung.

Beruf oder Freizeit – die Zusatzfunktionen

Ein entscheidendes Kriterium vor dem Kauf ist die Frage – wie will ich das Smartphone nutzen? Will ich eine kleine Vergnügungsmaschine für Musik und Spiele in der Tasche haben? Oder brauche ich ein für den jeweils eigenen Beruf optimiertes Gerät? Will ich also möglichst viele Spiele und Musiktitel oder ein Smartphone, das mir beispielsweise als Anwalt auf Anfrage einschlägige Gesetzestexte liefert? Denn was nützt das tollste Smartphone, wenn es die am dringendsten gebrauchten Zusatzprogramme (noch) nicht hat...

Das führt direkt zum (beinahe) wichtigsten Teil der Smartphones, den sogenannten Apps (von englisch: application, deutsch: Anwendung). Apps sind Zusatzprogramme, die für mehr oder weniger viel Geld auf das Smartphone heruntergeladen und dort genutzt werden. Mittlerweile haben alle großen Smartphone-Marken ihren eigenen Internetladen, dazu kommen noch freie Verkäufer, die Apps für verschiedene Marken feilbieten. Zuerst kann man sich also in den einschlägigen Marken-Läden wie dem App Store (für Apple-Smartphones) dem Android Market (für Handys mit dem gleichnamigen Betriebssysstem), dem  Blackberry Market,  dem Ovi Shop (für Nokia Smartphones) sowie dem Windows Marketplace for Mobile (für Handys mit der Microsoft-Betriebssystem kundig machen.

Generell gilt: Apple liegt bei Anwendungen weit vorne, dahinter kommt das Betriebssystem Android. Für Besitzer eines Nokia oder Blackberry beziehungsweise eines Smartphones mit dem Windows Mobile Betriebssystem sind die formeneigenen Shops nicht so gut gefüllt, dafür lohnt sich ein Blick bei den freien Anbietern, die für Geräte dieser Marke einiges im Angebot haben.    

Das Betriebssystem

Eng mit der Frage der Apps ist die Auswahl des jeweiligen Betriebssystems verknüpft – schließlich gibt es nicht für jedes System jede Anwendung. Für wen das Kriterium der eher leichten Bedienung im Vordergrund steht, sollte jedoch auch darauf achten.

Als leicht bedienbar weil weitgehend selbsterklärend gelten die Systeme iPhone OS für das iphone, Googles Android, das auf Handys der Marken Samsung und HTC läuft sowie Web OS auf dem Palm Pre. Auch Windows Mobile 6.5 ist recht benutzerfreundlich. Im Zweifelsfall gilt: Gehen Sie in den Fachhandel und probieren Sie verschiedene in Frage kommende Geräte einfach aus.  

Display und Tastatur

Bleiben schließlich noch Display und Tastatur. Beim Display spielen Größe, Helligkeit und nicht zuletzt die individuelle Sehstärke des Nutzers eine große Rolle, auch hier sollte man in Frage kommende Modelle am besten beim Fachhändler in Augenschein nehmen. Die Smartphones werden über einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit den Fingern gesteuert, manche Systeme brauchen einen leichten Druck, um die Funktion auszuführen, andere kommen mit reinen Fingerzeigen aus. Auch das ist eine Frage der individuell verschieden entwickelten Feinmotorik, hier geht die Auswahl am besten über Ausprobieren.

Das gilt auch für den letzten Punkt, die Tastatur: Will man eine eigene physische Tastatur wie auf dem heimischen stationären Rechner, nur eben viel kleiner und deutlich fummeliger. Oder reicht die virtuelle Tastatur auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm? Wieder heißt der Rat: Vorm Kaufen gründlich ausprobieren.          

Autor: ET

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