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Wochenweise mobil ins Internet – für wen eignen sich Wochenflatrates?

Tarif-Vergleich: Prepaid-Wochentarife im Überblick

Wann lohnt es sich eine Wochenflatrate zu buchen?

Vergleich aller Prepaid-Wochenflatrates

Was zeichnet Wochenflatrates aus?

Für welche Mobilfunk-Netze werden Wochentarife angeboten?

Werden Wochentarife auch von Discountern angeboten?

Surf Stick ohne SIM-Lock kaufen - darauf sollten Sie achten

Wochentarife auf Prepaid-Basis: Idealer Surf-Tarif zum Testen

Datentarife für das mobile Internet sprießen wie Pilze aus dem Boden – zumindest gewinnt man diesen Eindruck, wenn man nach einem geeigneten Tarif und dem passenden Netz für das mobile Internet sucht. Da wäre es manchmal ganz gut, wenn es die Möglichkeit gäbe, einen Datentarif zunächst einmal unverbindlich zu testen.

Denn oft weiß der Kunde gar nicht, ob er an seinem Wohnort oder auf dem Weg zur Arbeit mit seinem Laptop oder Netbook das mobile Internet nutzen kann. Zwar kündigen die Mobilfunknetzbetreiber den Ausbau ihrer Netze kontinuierlich an, aber gerade auf dem Land ist der Empfang für schnelles mobiles Internet nicht immer gewährleistet.

Prepaid-Wochen-Tarife im Vergleich

Derzeit werden Datentarife auf Wochen-Basis nur im Netz von Vodafone angeboten. Neben Vodafone hat auch Bildmobil eine Wochenflatrate im Programm.

Anbieter /
Tarif-Name
Stick-Preis /
Simlock
Nutzungs-
Preis
Speed /
Volumen
Details /
Anbieter-Shop
vodafone
WebSessions 7 Tage
ab 29,90 €
ja
12,95 € /
7 Tage
Vodafone-Netz
3,6 Mbit/s
1 GB
Detail-Info
vodafone
bildmobil
Speedstick 7 Tage
49,95 €
nein
6,99 € /
7 Tage
Vodafone-Netz
3,6 Mbit/s
unbegrenzt
Detail-Info
o2

Für wen eignen sich Wochenflatrates?

Will man also herausfinden, ob Zuhause oder im Zug der Empfang für das mobile Surfen schnell und stabil ist, lohnt es sich, zunächst einmal einen Prepaid-Datentarif  zu buchen, bevor man sich über einen längeren Zeitraum vertraglich bindet. Schließlich macht es einen Unterschied, ob nur ein 2G- oder ein 3G-Funknetz vorhanden ist. Gerade für Spiele oder Videos ist es durchaus entscheidend, ob man mit GPRS-Geschwindigkeit oder HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) mit bis zu 7,2 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) im Internet unterwegs ist.

Besonders empfehlenswert sind hier 7-Tage-Flatrates, mit denen man ohne Grundgebühr und ohne Vertragslaufzeit eine Woche lang mobil surfen kann. Auch wer im Urlaub nicht auf seinen Internetzugang  verzichten kann oder will, ist mit einer Wochen-Flatrate gut beraten. Damit kann man im Ferienhaus an der Ostsee oder auf dem Campingplatz in Bayern E-Mails checken, Reiseinfos suchen oder die Wettervorhersage online abrufen, ohne hohe Kosten befürchten zu müssen. Geeignet ist eine Wochen-Surf-Flat auch, wenn man bei einem Wohnungswechsel die Zeit bis zum neuen Festnetzanschluss überbrücken muss. Denn selten klappt der Übergang nahtlos und mit einer Wochen-Flatrate hat man trotzdem die Möglichkeit weiter im Internet zu surfen.

Wochentarife nur im Vodafone-Netz

Nicht alle Mobilfunk-Anbieter haben einen Wochentarif im Angebot, aber es lohnt sich durchaus, diese Tarife genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wer den mobilen Internetzugang nur übergangsweise benötigt, für den wird es mit einer Tagesflatrate schnell teuer. Bei Preisen für den Tages-Tarif zwischen 1,99 Euro und 4,95 Euro zahlt man bei einer Woche täglichem Surfen zwischen rund 14 Euro bis zu knapp 35 Euro.

Von den vier Netzbetreibern in Deutschland bietet nur Vodafone einen Prepaid-Wochentarif an. Mit den Websessions kostet eine Woche mobiles Internet bei Vodafone 12,95 Euro. Darin ist ein Gigabyte (GB) Datenvolumen enthalten. Ist das Datenpaket vor Ablauf einer Woche aufgebraucht, endet die Nutzung vorzeitig. Ein Surfstick mit Sim-Karte kostet bei Vodafone einmalig 29,90 Euro. Benötigt man nur die Sim-Karte, zahlt man einmalig 19,90 Euro. Das Vodafone-Netz bietet in der Regel UMTS-Geschwindigkeit mit 3,6 MBit/s im Download, stellenweise ist das Netz bereits auf 7,2 MBit/s ausgebaut.

Provider mit günstigen Tarifen

Ebenfalls im Vodafone-Netz surft, wer das Surfpaket von Bildmobil bucht. Sieben Tage kosten hier 6,99 Euro, das Datenvolumen ist ebenfalls auf ein Gigabyte beschränkt. Ist das aufgebraucht, muss man eine weitere Woche buchen, falls man weitersurfen möchte. Für den Bildmobil Speedstick berechnet Bildmobil einmalig 49,95 Euro. Darin ist ein Startguthaben von 6,99 Euro enthalten. Wer bereits einen Internet Stick besitzt, der kann nur die Sim- oder Micro-Sim-Karte für 14,95 Euro inklusive zehn Euro Startguthaben wählen. Sowohl für den Surfstick als auch die Sim-Karten fallen jeweils fünf Euro Versandkosten an.

Einige TV-Sender sind inzwischen auch in das Geschäft mit Surf Sticks und Datentarifen eingestiegen. So bietet N24 ein Surf-Paket für 9,99 Euro in der Woche an. Auch hier gilt wieder die Beschränkung auf ein Gigabyte Datenvolumen, allerdings ist das Surfen auf n24.de kostenfrei. Den Surf Stick mit Sim-Karte und fünf Euro Startguthaben gibt es bei N24 für 29,95, die Sim-Karte kostet 14,95 und enthält 10 Euro Startguthaben. Mit Sport 1 bietet ein weiterer TV-Sender einen Datentarif im Vodafone-Netz an. Die Tarif-Details sind die gleichen wie bei N24, jedoch besteht nicht die Möglichkeit, nur eine Sim-Karte zu erwerben. Selbstredend ist hier das Surfen auf sport1.de kostenfrei.

Surf-Stick oder nur Sim-Karte

Bei der Auswahl einer Wochen-Flatrate sollte man auf jeden Fall beachten, ob man auch gleich den Internet Stick kauft oder ob man nur eine Sim-Karte erwirbt. In der Regel ist bei einem Tarif-Paket der Surf-Stick mit Sim-Lock versehen, so dass man ihn nicht einfach mit der Sim-Karte eines anderen Anbieters verwenden kann, falls man sich für einen anderen Tarif entscheidet.  So muss man bei Vodafone entweder 100 Euro zahlen oder einen 24-Monats-Laufzeitvertag abschließen, damit der Surf-Stick für andere Karten freigegeben wird. Entscheidet man sich für einen Surf-Stick ohne Sim-Lock, kann man dann problemlos den Anbieter und das Netz wechseln, falls man mit der Wochen-Flatrate doch nicht zufrieden war.

Wochen-Tarife sind vor allem für Nutzer geeignet, die ihr Surfverhalten gut im Blick haben. Nur wer nicht mehr als ein Gigabyte in der Woche versurft, kommt mit einer Wochenflatrate günstig weg. Muss man allerdings schon nach drei Tagen eine weitere Woche buchen, weil das Gigabyte Datenvolumen verbraucht ist, dann sollte man doch auf eine Monats-Flatrate ausweichen.

Autor: MB

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