Surfen mit dem Handy
23.03.2010
Surfen mit dem Handy oder dem Smartphone ist eine schicke Sache. Doch in weltweiten Informationsnetz sind noch längst nicht alle Seiten für die mobile Kundschaft gerüstet. Und auch nicht jedes Handy bietet gerade die Mobilfunkleistungen an, die der Nutzer dringend braucht.
Und gerade billig ist mobiles Surfen auch nicht immer. Wir geben ein paar Tipps.
Das Gerät: Handy oder Smartphone?
Internetfähig sind so gut wie alle handelsüblichen Geräte. Die Wahl hat man zwischen verschiedenen Modellen. Wer wenig schreibt und viel liest, der sollte sich womöglich ein Endgerät mit berührungsempfindlichem Bildschirm anschaffen. Diese Bildschirme sind in der Regel größer als die barrenförmigen Telefone, insbesondere Menschen mit einegschränktem Sehvermögen sollten in jedem Fall den größeren Monitor nehmen.
Wer unterwegs viele Emails schreibt, kann sich allerdings die Anschaffung eines Gerätes mit eigener Schreibtastatur überlegen. Wenn er damit zurecht kommt, kann er auch einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit virtueller Tastatur nehmen. Zum Lesen von E-Mails unterwegs gibt es zwei Optionen: Wer immer sofort benachrichtigt werden will, wenn was neues im Postkasten ist, braucht ein Handy das die sogenannte Push-E-Mail Funktion hat. Für alle, die nur gelegentlich mal nachgucken wollen, was im Briefkasten liegt, reicht ein Pull-Dienst.
Wenn man unterwegs so schnell wie irgend möglich im Netz unterwegs sein will, ist ein UMTS-Handy mit den schnellsten Datenübertragungs-Technologien HSDPA und HSUPA angesagt. Ob man damit die besten Egschwindigkeiten erzielen kann, ist freilich vom Mobilfunknetz abhängig, in dem man unterwegs ist. Eine Nummer kleiner ist das WLAN-Handy: Hier kann man sich an den sogenannten Hot Spots seines Mobilfunkbetreibers einloggen. Aber: es gibt mittlerweile auch eine große Anzahl gebührenpflichtiger Angebote in Messen, Flughäfen, Bahnhöfen, Universitäten und Restaurants die man nutzen kann. Und mann kann sich damit im Büro oder zuhause ins firmeneigene oder private Netzwerk einklinken und kostenfrei per Handy oder Smartphone surfen.
Handy-Seiten Im Netz suchen und finden
Fürs Handy optimierte Seiten mit aktuellen Nachrichten haben etwa das Nachrichtenmagazin „Spiegel“, die Tageszeitung „Welt“ oder das Fachblatt „Computerbild“, Nachschlagewerke wie Wikipedia, das Online-Auktionshaus Ebay, die Suchmaschine Google oder die Deutsche Bahn, für ausgesprochene Fußballfans stehen die Handy-optimierten Angebote des Fachblattes „Kicker“ oder die Homepage des FC Bayern München bereit.
Und wie findet man solche und ähnliche Inhalte, die auf das Handy zugeschnitten sind im weltweiten Informationsnetz? Google bietet eine Suchversion, in der für das mobile Internet optimierte Webseiten angezeigt werden. Ein allgemeines Verzeichnis von möglicherweise interessanten deutschsprachigen Angeboten gibt es auf der Seite www.molipo.mobi.
.. und die Kosten im Auge behalten
Natürlich muss man auch beim Surfen mit dem Handy die Kosten im Auge behalten. Da gibt es die UMTS-Flatrate genannten Pauschalangebote, bei denen man pro Monat bis zu fünf Gigabyte wegsurfen kann, sie sind etwas für mobile Dauersurfer. Wer ab und an ins Netz will, für den reicht ein Volumentarif, bei dem man eine bestimmte Datenmenge bezahlt. Wer nur an einzelnen Tagen, dann aber lange ins Netz will, der sollte sich die Buchung von Tagesflatrates überlegen.
Wenn man die oben aufgeführten Webseiten aufruft, die für den mobilen Internetzugang optimiert wurden, dann spart man beim Herunterladen einiges an Geld – die Seiten haben wenn überhaupt nur kleine Bilder und die übertragene Datenmenge ist deutlich geringer. Schöner Nebeneffekt: Die Darstellung ist optimiert für die kleinen Bildschirme.
Sparen kann man auch beim Senden und Empfangen von E-Mails: Wer Kunden hat, die gerne Anhänge in der Größe von ein paar Megabytes verschicken, der kann sein Handy im Einstellungsmenü entsprechend einrichten. Da empfiehlt es sich, die Option „automatischer Download“ abzuschalten, weil sonst die Mails regelmäßig abgerufen werden. Und statt dessen aktiviert man die Option „Nur Header anzeigen“ – dann erscheint auf dem Display nur die Betreff-Zeile und die Anhänge bleiben erst mal außen vor.
Autor: ET
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