Alle wollen Surf Sticks
Ratgeber: So kommt man mit einem Surf Stick schnell ins Internet
Surf Sticks liegen voll im Trend: Mit einem einfachen USB-Stöpsel kann man jeden Laptop fit machen fürs mobile Internet. Natürlich kann man auch etliche Handys als Modem für den tragbaren Rechner benutzen. Doch im Vergleich zum Handy bringt der USB-Surf-Stick zwei Vorteile: Schnellerer Internetzugang und längere Surfdauer.
Der Internet Stick garantiert einen schnellen Zugang – wer das Handy per Bluetooth an den Laptop anschließt ist oft deutlich langsamer im Internet unterwegs. Der Surf Stick verbraucht außerdem insgesamt weniger Strom, das Handy-Modem hat beim mobilen Surfen ziemlich schnell seine Akkus leergesaugt.
Surf Stick: Reinstecken und lossurfen
Reinstecken und lossurfen, so verspricht die Werbung. Und das halten die Surfsticks auch, solange man ein Microsoft-Betriebssystem hat. Dann kann man das Modem in den USB-Anschluss einstöpseln und loslegen. Die nötige Software wird automatisch heruntergelesen, der Internetzugang automatisch eingerichtet. Allerdings: Alle die kein Windows-Betriebssystem haben, sollten sich erkundigen, ob es die selbstinstallierenden Surf-Programme auch für ihr Betriebssystem gibt – also das MacOS von Apple oder das frei verfügbare Linux. Wenn nicht, schaut man sich nach einem anderen Internet Stick um oder lädt die nötige Software aus dem Internet herunter.

Man kann davon ausgehen, dass die Surfsticks in Netzen der zweiten Mobilfunkgeneration die nötige Beschleunigungstechnik EDGE fürs mobile Surfen beherrschen. Doch ein zweites Kriterium beim Anschaffen des Surfsticks ist die Sendegeschwindigkeit in UMTS-Netzen. Beim Empfang von Daten sind die Internet-Stöpsel in den Netzen der dritten Generation mit HSDPA zwar so gut wie immer schnellstmöglich unterwegs. Nur beim Senden hapert es ab und zu – nicht alle können so schnell senden, wie es im Netz manchmal möglich wäre, weil ihnen die dazu nötige HSUPA-Technologie fehlt.
Internet Stick: Mit Speicherkarte oder als TV-Empfänger
Welcher USB-Surf-Stick optimal ist, hängt natürlich von den jeweiligen Gewohnheiten des Nutzers ab. Einige Sticks bieten einen Zusatzplatz für Speicherkarten, im anscheinend unvermeidlichen Computerjargon Slot genannt. Dann kann man den Surf-Stöpsel auch als mobilen Zusatzspeicher nutzen und beispielsweise Daten darauf abspeichern, die man nur bei der mobilen Nutzung des Notebook braucht.

Und schließlich gibt es auch Modeme, mit denen man den tragbaren Rechner in ein mobiles Fernsehen verwandeln kann – mit dem Huawei E510, einer kleinen Box, die per Kabel ebenfalls über den USB-Stecker angeschlossen wird, kriegt man noch eine Empfangsstation für digitales Fernsehen, einen sogenannten DVB-T-Empfänger dazu. Wer so etwas für unterwegs braucht, kann auch diese Variante in seine Überlegungen mit einbeziehen.
Mobiles Internet mit USB-Surfstick: Und los geht´s
Reinstecken und lossurfen, von dieser Automatik-Variante kann man als notorischer Windows-Nutzer bei den Internet Sticks ausgehen, welche die vier großen Mobilfunkbetreiber – also T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus samt den dazugehörigen Tarifen anbieten. Dazu gibt´s dann noch ein hauseigenes Managerprogramm. Das enthält in der Regel eine SMS-Funktion zum Empfang und Versenden von Kurznachrichten sowie einen Telefonbuch-Editor, mit dem man die auf der SIM-Karte gespeicherten Telefonnummern bearbeiten oder auf dem mobilern Rechner speichern kann.
Meist dabei ist noch eine Statistikfunktion samt Zähler, welche die bislang übertragenen Mengen anzeigt - wichtig bei vielen Billigtarifen. Andere mögliche Programmpunkte sind die Verwaltung des Prepaid-Guthabens oder die aktuelle Durchschnittsgeschwindigkeit beim Senden und Empfangen. Auch hier kann es sich lohnen, Umfang und Funktionen der mitgelieferten Software vorher zu erkunden.
Doch es nutzt der beste Stick nichts, wenn das Funknetz an den Orten, an denen man mobil surfen will, nicht gut ausgebaut ist. Wer meist auf dem flachen Lande unterwegs ist, wird T-Mobile bevorzugen – hier ist die Datenbeschleunigung EDGE in den langsameren Funknetzen flächendeckend ausgebaut. In den Metropolen und vielen Regionen ist man mit Vodafone und o2 ebenfalls sehr gut unterwegs. Und E-Plus will sein Funknetz nun ebenfalls für den mobilen Datenverkehr optimieren.
Autor: ET
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