Skepsis gegenüber dem mobilen Internet
04.05.2010
Obwohl Smartphones immer beliebter werden, ist das mobile Internet noch nicht bei der breiten Masse angekommen. Das liegt aber nicht an mangelnder Technik, sondern eher daran, dass die Verbraucher Angst vor hohen Kosten haben. Die Preise für mobiles Internet-Surfen sind vielen Verbrauchern immernoch zu hoch.
Eine aktuelle repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Innofact, die im Auftrag vom Telekommunikationsunernehmen „The Phone House“ (THP) durchgeführt wurde, zeigt, dass fast zwei Drittel der Deutschen mobiles Internet zu teuer finden.
Mobiles Internet ist den meisten Usern zu teuer
Insgesamt wurden 1.0421 Handy-Besitzer im Alter von 14 bis 65 Jahre befragt. 61,7 Prozent der Befragten, die das mobile Internet bisher nicht nutzen, geben an, dass sie wegen zu hoher Kosten nicht unterwegs surfen. Außerdem sehen 36,1 Prozent der Teilnehmer teilweise keinen Sinn in der Nutzung von mobilen Anwendungen – also keinen klaren Mehrwert.
Ein weiterer Hindernisgrund ist, dass bei 24,1 Prozent der Befragten die technischen Voraussetzungen für den mobilen Zugriff auf das Internet nicht vorhanden sind, da sie kein internetfähiges Handy besitzen. Außerdem bemängeln die Verbraucher die fehlende Kostentransparenz. 22,4 Prozent empfinden die Preisgestaltung als unklar. Für kompliziert halten allerdings nur 10,6 Prozent der Handy-Besitzer das mobile Internet. Sicherheitsbedenken haben die Wenigstens – nämlich nur 9,1 Prozent.
Nur Pauschaltarife können vor hohen Folgekosten schützen
„Es besteht von unserer Seite bezüglich der Nutzung des mobilen Internets noch weiterer Aufklärungsbedarf. Heute hat der Kunde volle Kostenkontrolle beim Surfen von unterwegs“, so Ralf-Peter Simon, Geschäftsführer von TPH in Deutschland zu den Ergebnissen der Studie.
Die Entwicklung des mobilen Internets sei seiner Meinung nach analog zu der des Internets am Heim-PC zu sehen. Seitdem es Daten-Flatrates gebe, könne man bedenkenlos im Web surfen, ohne unkalkulierbare Rechnungen erwarten zu müssen.
Autor: MG
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