Freenet wird künftig mobilcom debitel heißen
12.03.2009
Die Fusion ist perfekt: Der Telekommunikationsanbieter freenet hat sich mit den Mobilfunk-Unternehmen debitel und mobilcom zusammengeschlossen. Wie jetzt bekannt wurde, wird die Marke freenet aufgegeben. Der neue gestaltete Konzern soll in Zukunft mobilcom debitel heißen, wie das Online-Portal horizont.net berichtet.
Der Name freenet wird nur noch als Portalmarke für das Online-Geschäft erhalten bleiben. Die freenet-Shops sollen ab April schrittweise auf die neue Marke mobilcom debitel umgestellt werden. Dazu gehören auch die Läden der Kette dug, die 2006 von debitel übernommen worden waren. 80 der rund 1.000 Shops, die der neue Konzern derzeit insgesamt besitzt, werden verkauft.
Ausrichtung als Service Provider
Um einen gewissen Wiedererkennungseffekt für die Kunden zu erhalten, soll wenigstens das freenet-Grün im neuen Logo von mobilcom debitel vorkommen. Auch die Schrift und das dreizackige Symbol könnten in der neuen Version enthalten sein. Debitel hat rund 13 Millionen Kunden in die Fusion mit eingebracht, mobilcom 5,2 Millionen. Von freenet mobile kamen lediglich 200.000 Handykunden. Neuer Vorstandschef ist Joachim Preisig, er löst den umstrittenen freenet-Chef Eckhard Spoerr ab.
Laut horizont.net plant Preisig einen Verkauf des DSL-Geschäfts und eine stärkere Ausrichtung des Unternehmens als Service Provider. „Mit dem neuen Markenauftritt verdeutlichen wir unsere Position als Deutschlands größter unabhängiger Mobilfunkanbieter“, sagte der neue Konzernchef. Durch Synergie-Effekte wolle man außerdem bis 2011 jährlich mehr als 200 Millionen Kosten einsparen, so Preisig.
Die Discount-Marken klarmobil.de sowie callmobile.de sollen bestehen bleiben, während die Marke crash-tarif.de eingestellt wird.
Datentarif msurf Flat mit Netbook für einen Euro
Der neu gestaltete Mobilfunk-Provider mobilcom debitel hat zwei Notebook-Bundles in seine Produktpalette aufgenommen: Kunden, die einen Mobilfunkvertrag über 24 Monate bei dem Anbieter abschließen, bekommen das Netbook Acer Aspire One 150X 3G (für das Netz von T-Mobile) oder den Mini-Laptop Samsung NC10 (für das Vodafone-Netz) zum Preis von einem Euro. Beide Geräte sind mit dem Betriebssystem Windows XP Home ausgestattet. Die Netbooks verfügen unter anderem über eine Festplatte mit 160 Gigabyte Speichervolumen sowie über einen Intel-Atom-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz.
Die monatliche Grundgebühr für die Daten-Flatrate „msurf Flat“ liegt in beiden Fällen bei 39,90 Euro. Der UMTS-Datentarif bietet über HSDPA Übertragungsraten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Download. Ab einem Datenverbrauch von fünf Gigabyte greift die herkömmliche Performance-Drosselung. Die Notebook-Bundles sind ab sofort in den Konzern-eigenen Shops sowie im Fachhandel zu bekommen.
Autor: FN
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