Mobil Surfen im Italien-Urlaub: TIM ist Favorit
24.08.2010
Wer auch in seinem Italien-Urlaub mobil im Internet surfen möchte, kann auf zwei Optionen zurückgreifen, die von Urlaubern empfohlen werden. Prepaid-Datentarife vom italienischen Anbieter TIM können als günstige und einfache Alternative zu Roaming-Optionen deutscher Anbieter genutzt werden.
Auch der Online-Händler saveonroaming.net bietet mit seinen Prepaid-SIM-Karten für das Ausland eine Möglichkeit für das mobile Surfen.
TIM verfügt über gut ausgebautes Netz
Der Mobilfunkanbieter TIM bietet Prepaid-Karten für rund 20 Euro an, inklusive fünf Euro Startguthaben. Von zahlreichen Urlaubern in Internetforen empfohlen wurde der Datentarif Maxxi Alice Facile für 20 Euro. Der Tarif gilt 30 Tage und hat ein Volumen von einem Gigabyte (GB). Darüber hinaus bietet TIM den Tagestarif Maxxi Alice Day für drei Euro an – 90 Minuten gratis surfen inklusive.
SIM-Karten von TIM sind in Geschäften vor Ort zu erwerben. Auf der TIM-Website kann nach einem TIM-Geschäft im Urlaubsort gesucht werden. TIM verfügt über ein gut ausgebautes UMTS-Netz. Auch in abgelegenen Orten ist oft UMTS oder zumindest EDGE verfügbar. Das Prepaid-Guthaben kann vor Ort oder über das Internet-Portal von TIM via PayPal aufgeladen werden.
Saveonroaming.net übernimmt Voreinstellungen
Eine zweite Option bietet saveonroaming.net. Dort erhält der Kunde SIM-Karten und Prepaid-Datentarife für das Ausland. Für Italien wird ein Prepaid-Tarif von Wind angeboten, dem zweitgrößten Netzbetreiber Italiens. 30 Tage surfen mit einem GB Datenvolumen kosten 13 Euro. Die dafür benötigte SIM-Karte erhält man für 79 Euro, inklusive 30 Euro Starguthaben. Die Kosten der Daten-Option werden vom Guthaben abgebucht. Die Karte ist zwölf Monate gültig.
Besonders praktisch: saveonroaming.net übernimmt die Voreinstellungen, wie zum Beispiel die Spracheinstellung, sowie die Aktivierung der SIM-Karte. Somit spart der Kunde Zeit und Nerven und kann, sobald er die italienische Grenze erreicht hat, online gehen. Beim Anbieter Wind wird in Erfahrungsberichten oft das Netz bemängelt, das weniger gut ausgebaut und oft langsamer sei, als das von TIM.
Achtung: Am besten in Südtirol kaufen!
Die SIM-Karten der italienischen Anbieter funktionieren nicht mit allen Surfsticks – auch wenn diese kein SIM-Lock haben. Daher sollte man sich vorher genau erkundigen, ob der eigene Surfstick genutzt werden kann. Wer sicher gehen will, kann auf einen Internetstick von TIM oder Wind zurückgreifen.
Beim Kauf einer SIM-Karte muss eine italienische Steuernummer angegeben werden, die viele Handy-Shops jedoch auch selbst individuell für den Kunden errechnen. Zudem wird der Personalausweis oder der Reisepass benötigt.
Wer mit dem Auto unterwegs ist und eine SIM-Karte in Italien erwerben möchte, sollte dies noch in Südtirol erledigen. Dort wird in der Regel noch deutsch gesprochen. In den Geschäften kann sich der Kunde genau über die Tarife beraten lassen. Darüber hinaus übernimmt der Verkäufer alle Voreinstellungen und aktiviert die SIM-Karte.
Autor: ES
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