Samsung rüstet mit „Bada“ auf
24.11.2009
Im Kampf der Betriebssysteme bei so genannten Smartphones rüstet nun Samsung, der zweitgrößte Handy-Hersteller der Welt auf: Die Koreaner wollen mit Bada eine neue offene Plattform für allerlei nette und nützliche kleine Zusatzprogramme präsentieren. Das Unternehmen geht damit – etwas verspätet – den gleichen Weg wie die konkurrierenden Systeme Windows Mobile oder das vom Suchmaschinen-Giganten Google betriebene Betriebssystem Android: Auch für die neue Software von Samsung soll es einen so genannten Application Store geben, also einen Online-Laden, der viele kleine Zusatzprogramme für Mobiltelefone der gehobenen Klasse anbietet. Alle drei Unternehmen folgen damit dem erfolgreichen Geschäftsmodell von Apples iPhone.
Das erste Bada-Handy soll es ebenso wie den Internet-Laden mit Bada-Zusatzprogrammen im ersten Halbjahr 2010 geben. Auch in Deutschland wird das erste Bada-Smartphone vermutlich im Laufe des kommenden Jahres zu haben sein, so erklärte Samsung-Sprecherin Annika Karstadt gegenüber der deutschen presse agentur (dpa).
Webseite für Entwickler
Auf der neuen Bada-Webseite will Samsung künftig Entwicklern von Zusatzprogrammen Informationen, technische Details und Updates anbieten, dazu kommt ein Blog zum Meinungs- und Informationsaustausch.
Bislang bot Samsung Mobiltelefone und Smartphones mit Android, Linux Mobile, Windows Mobile und Symbian OS sowie einem eigenen Betriebssystem an. „Bada“ (koreanisch: Ozean) soll auf dem bisherigen Samsung-Betriebssystem aufsetzen. Die neue Benutzeroberfläche soll einfach gestaltet sein und besonders auf mit dem Internet verbundene Anwendungen zugeschnitten werden. Funktionen wie Telefon, Nachrichten, Adressbuch stünden dabei allgemein zur Verfügung, andere Funktionen könnten als mobile apps geladen werden, so Samsung.
Autor: ET
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