Vodafone HSUPA: neue Laptopkarte sendet mit bis zu 1,45 Mbit/s
Düsseldorf, 02. Juli 2007
Als erster Netzbetreiber startet Vodafone am 09. Juli 2007 den Verkauf einer Datenkarte mit HSUPA-Technologie. Mit dieser Laptopkarte lassen sich theoretisch Daten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 1,45 MBit/s versenden. Das ist ungefähr vier Mal so schnell als bisherige Upload-Geschwindigkeiten im UMTS-Netz.
Wer in Zukunft mit dieser Bandbreite Daten versenden möchte, sollte allerdings beachten, dass die angegebenen Werte unter Laborbedingungen ermittelt wurden und nicht für den Alltag repräsentativ sind. Denn derzeit ist HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) deutschlandweit bei keinem Anbieter flächendeckend im UMTS-Netz verfügbar. Vodafone führte allerdings im Rahmen der Einführung der neuen Datenkarte an, dass man bis Sommer 2008 das eigene UMTS-Netz komplett mit der HSUPA-Technologie aufgerüstet haben möchte. Nach eigenen Angaben beschränkt sich der derzeitige HSUPA-Netzausbau auf Großstädte und Ballungsgebiete (z.B. Düsseldorf, Essen, Frankfurt a.M., Köln, Stuttgart, etc.)
Neue Vodafone-HSUPA-Karte zum Symbolpreis erhältlich
Bei der neuen Vodafone-HSUPA-Card handelt es sich um eine Laptopkarte im ExpressCard-Format. Allerdings kann die Datenkarte Dank eines PCMCIA-Adapters auch in älteren Laptops eingesetzt werden. Wer die Karte zusammen mit einem Datentarif-Vertrag bestellt, bekommt die HSUPA-Expresscard zum symbolischen Preis von 1,- Euro. Ohne Neuvertrag kostet die Mobile Connect Card rund 400,- Euro.
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