Debitel und freenet jetzt mit eigenen Mobile-IM-Angeboten
11.07.2008
Die Mobilfunkprovider debitel und freenet-mobilcom haben eigene Instant-Messaging-Dienste fürs Handy in ihr Programm aufgenommen. Dabei handelt es sich um Browser-basierte Anwendungen, die verbreitete Plattformen wie ICQ, Windows Live Messenger und Yahoo! Messenger unterstützen.
Kunden von debitel müssen sich vor der Nutzung des „Mobile Instant Messaging“ (MIM)- Services bei einer der genannten IM-Plattformen registrieren lassen. Sobald der User seine Nutzerkennung in den Handy-Browser eingeben hat, kann der Chat beginnen. Jeder neue User, der sich bei debitel für MIM anmeldet, bekommt eine SMS mit einem direkten Link zu dem WAP-Dienst.
MIM von debitel
Der Mobile IM von debitel ist mit fast allen Handys kompatibel, die mit einem WAP-2.0- oder HTML-Browser ausgestattet sind. Es ist nicht nötig, eine spezielle Software auf das Gerät zu laden. Der Dienst verfügt über eine Erinnerungsfunktion im Browser, so dass der Anwender seine Login-Daten nicht bei jedem Besuch der Seite neu eingeben muss. Über ein Script werden stets die neuesten Daten vom Server abgefragt, der Inhalt der Chat-Seite aktualisiert sich selbsttätig. Dabei kann der User die Aktualisierungsfrequenz frei wählen. Möchte man beispielsweise die übertragene Datenmenge möglichst gering halten, kann man die Seitenaktualisierung auch manuell steuern.
Der monatliche Grundpreis für den MIM von debitel beträgt 1,99 Euro bei einer zweimonatigen Mindestvertragslaufzeit. Im Rahmen einer Sonderaktion verlangt debitel bis zum 31. August keine monatliche Grundgebühr. Im Grundpreis des MIM-Angebotes sind die Nutzungsentgelte für die mobile Datenübertragung nicht enthalten. Der debitel-Dienst kann nicht im Netz von o2 genutzt werden. Auch sollte der User bedenken, dass es inzwischen viele kostenlose IM-Programme fürs Handy gibt, wie beispielsweise Fring, Nimbuzz, Talkonaut oder Movamessenger.
m-IM von freenet
Der mobile Instant Messenger von freenet läuft unter dem Namen „m-IM“. Das Programm ist auf allen Handys von freenet-mobilcom vorinstalliert. Die Chat-Software verbindet sich mit den Plattformen ICQ, AIM, MSN, Yahoo, Google Talk und Jabber. Der freenet-Messenger unterstützt parallele Chats mit mehreren geöffneten Fenstern, die Daten werden dabei im Push-Verfahren übertragen. Um den Kunden eine besseren Überblick zu geben, zeigt der m-IM die Online-Zeit und Datenmenge pro Sitzung im Display an. Der neue Dienst kann per WAP-Push, Handy-Download oder über die Internetseite heruntergeladen werden.
Der freenet-Client kostet nach Ablauf einer zweiwöchigen Einführungsphase 1,49 Euro im Monat bei einer Mindestvertragslaufzeit von sechs Monaten. Wie beim MIM-Service von debitel sind in dem freenet-Angebot ebenfalls keine Nutzungsentgelte enthalten. Für Instant Messaging reicht eine GPRS-Verbindung aus, dennoch sollte der Nutzer auf einen geeigneten Datentarif achten.
Autor: FN
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Weiterführende Informationen zu debitel
- Mobile Instant Messaging: Debitel mit eigenem MIM-Angebot
- Office zum Handy-Vertrag: Microsoft und Debitel kooperieren
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