Nicht genügend Geschenke für Alice-Kunden
14.04.2010
Wer die Möglichkeit hat, einen Prepaid-Surfstick geschenkt zu bekommen, lässt sich das nicht zweimal sagen. Das dachten sich auch einige ausgewählte Alice-Kunden, die in letzter Zeit von ihrem Telefonanbieter Post mit einem Gutschein bekamen. Solange der Vorrat reicht, war im Anschreiben zu lesen. Und der reichte wohl nicht lange, denn schon nach kurzer Zeit war der Internet-Stick vergriffen.
Der Grund für die Geschenk-Aktion ist der Zusammenschluss des Telekommunikations-Unternehmens Hansenet (dazu gehört die Marke Alice) mit dem Mobilfunk-Netzbetreiber Telefónica o2. Um das zu feiern, bekamen rund 350.000 Kunden die Einladung sich in einem der o2-Shops einen kostenlosen o2-Surfstick inklusive einer Tagesflatrate für fünf Tage abzuholen.
Großer Ansturm auf Prepaid-Stick
Für die Kunden wäre der Prepaid-Stick ein gutes Geschenk, denn dieser kostet normalerweise 39,99 Euro – zusammen mit den fünf Tagen gratis hat der UMTS-Stick einen Wert von über 50 Euro.
Leider war der Telefonanbieter auf den Kunden-Ansturm nicht genügend vorbereitet. Zum Start der Aktion bildeten sich laut eines Berichts des Hamburger Abendblatts sehr schnell lange Schlangen vor o2-Geschäften in der Hansestadt. Von bis zu zehn Geschäften ist die Rede, die Hamburger Kunden aufsuchten, um an ihr Geschenk zu kommen und um dann vertröstet zu werden.
Gutschein bis Ende April einlösbar
Alice versucht das Problem zu lösen. „Wir waren von der starken und schnellen Nachfrage überrascht. Allerdings haben wir für die Aktion ein großes Kontingent an Surfsticks eingeplant“, so Alice-Sprecher Carsten Nilies im Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Eine neue Lieferung an Internet-Sticks sei bereits unterwegs. Da der Gutschein bis Ende April einlösbar ist, haben die restlichen Kunden vielleicht eine Chance doch noch einen UMTS-Stick zu ergattern.
In Internetforen zeigen sich viele, die umsonst in einen o2-Shop gingen, sehr verärgert darüber, dass nicht genügend Internet-Sticks vorrätig waren. Für Alice kann man nur hoffen, dass diese Kunden jetzt nicht genug von ihrem Telefonanbieter haben.
Autor: MG
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