Mit dem Mobiltelefon surfen: Nützliche Fingerzeige
17.03.2010
Mit dem Handy durchs Internet surfen - das klingt gut. Doch worauf muss der Nutzer achten, wenn er das frisch erworbene Smartphone zur kleinen Kommunikationszentrale macht? Gerade die Deutschen tun sich mit dieser Technik - im internationalen Vergleich gesehen - immer noch schwer. Während die US-Amerikaner frisch und froh per Handy ins weltweite Netz gehen, bevorzugt der deutsche Nutzer noch immer die gute alte SMS.
Hier ein paar Fingerzeige, wie man einige technischen Hürden beim mobilen Surfen mit dem Smartphone bzw. Handy nehmen kann.
Richtig einstellen leicht gemacht
Wenn man das Handy nicht direkt bei einem Mobilfunkbetreiber samt Vertrag gekauft hat, muss man es erst einmal einstellen. Das kann man weitgehend automatisch per SMS machen lassen. T-Mobile, Vodafone, E-Plus und o2 bieten die Möglichkeit, das Handy automatisch fürs Internet einzustellen. Wer einen Billigtarif eines anderen Anbieters gebucht hat, sollte sich auf dessen Webseite einmal umschauen, auch hier besteht teilweise die Möglichkeit das Smartphone per SMS fürs Internet fit zu machen.
Diesen Service offerieren auch verschiedene Handy-Hersteller, hier muss man zusätzlich noch seinen Mobilfunk-Anbieter angeben – also einfach mal reinschauen bei Nokia, Motorola, Samsung oder SonyEricsson.
Der Browser
Genauso wie am heimischen PC muss man auch beim Mobiltelefon nicht den Browser nutzen, der von Haus aus fest auf dem Gerät installiert ist. Denn auch hier gibt es verschiedene kostenfreie Handy-Browser zum Runterladen.
Da sind zunächst die zwei Produkte aus dem Hause Opera: der Opera Mobile und der Opera Mini. Sie gelten als schnell und sehr gut in der Darstellung und bieten den Komfort, den man vom heimischen PC her bei Opera-Browsern gewöhnt ist. Wer am PC den Firefox nutzt, der wird sich den neuen Fennec, quasi den Handy-Firefox, aus dem Hause Mozilla anschauen wollen. Es ist im Kern der PC-Firefox angepasst fürs Handy. Mit dem Browser Skyfire schließlich kann man auch Videos von Youtube oder anderen Webseiten abspielen.
Aber Achtung: Nicht jeder Browser läuft mit jedem Betriebssystem. Opera Mini funktioniert mit Java auf jedem Handy das Java kann. Opera Mobile ist nur ausgelegt auf Windows Mobile und Symbian S60 3rd und 5th Edition. Für Nutzer mit Android- und Blackberry-Betriebssystemen gibt es das Programm aber zum Herunterladen in den jeweiligen Internet-Läden (App-Stores). Skyfire läuft unter Windows Mobile 5 und 6 sowie Symbian S60 3rd Edition. Den Fennec schließlich gibt es derzeit nur für die Nokia-Modelle N900 und N810, dazu kommt eine frühe Vorabversion für Windows Mobile.
Seiten fürs mobile Internet
Wenn der Browser der Wahl heruntergeladen und eingerichtet wurde, kann es dann endlich losgehen. Eine Reihe von Webseiten haben die vorhandenen technischen Möglichkeiten genutzt, um eine passgenau aufs Handy oder Smartphone zugeschnittene Internetseite zu präsentieren. Ein Verzeichnis der fürs Mobiltelefon optimierten Seiten bietet die Schweizer Webseite 123go.ch oder die Webseite mobiport.de.
Wer unterwegs ein paar schnelle Wikipedia-Infos braucht kann sie unter wikipedia.7val.com finden. Fahrplanauskünfte hat das Unternehmen Deutsche Bahn unter mobile.bahn.de oder wap.bahn.de zu bieten, wie das Wetter am Zielort ist kann man dann gleich unter wap.wetter.com erfahren. Als Suchmaschine gibt es die mobile Variante von Google unter m.google.de.
An Nachrichten mangelt es nicht im mobile Internet, die besten aktuellen Seiten dürften mobil.spiegel.de und mobil.welt.de liefern. Und zum Abschluss für Fußballfreunde das absolute Muss: www.kicker.mobi, hier bietet das allseits bekannte Fachmagazin für Fußballsport aktuelle Nachrichten zu eben diesem Thema.
Autor: ET
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