Der Firefox-Browser jetzt auch fürs Mobiltelefon
16.02.2010
Den Firefox-Browser, im PC-Bereich die Nummer Eins in Deutschland, gibt es nun auch für Handys und Smartphones: „Firefox for Mobile“ steht unter der Versions-Nummer 1.0 zum Download bereit.
Kleines Manko: Einstweilen können den Handy-Browser nur die Besitzer eines Nokia N900 oder eines Nokia N810 mit dem Betriebssystem Maemo ausprobieren. Doch weitere mobile Betriebssysteme und Modelle sollen folgen.
Was zeichnet den neuen Handy-Browser aus?
Genau wie beim großen Bruder können auch beim mobilen Firefox sogenannte Add-Ons heruntergeladen werden. Mit den Add-ons kann der Handy-Browser um neue Funktionen erweitert werden. Das interessanteste Add-on dürfte Weave Sync sein. Mit seiner Hilfe kann man Einstellungen und Daten – wie beispielsweise Lesezeichen - vom PC-Firefox auf den mobilen Firefox-Browser übertragen.
Nach Angaben der Entwickler ist mit dem Firefox for mobile standortbezogenes Surfen möglich. Der Nutzer erlaubt den Webseiten nach seinem derzeitigen Standort zu fragen. Wenn er seinen Aufenthaltsort einer Webseite bekannt macht, kann sie diese Information verwenden, um die nächstgelegenen Sehenswürdigkeiten zu finden oder zusätzliche Informationen wie eine Landkarte zu präsentieren. Die Genauigkeit der Standortbestimmung sei allerdings noch schwankend, das Spektrum reiche von bis auf wenige Meter genau bis zu sehr großen Ungenauigkeiten.
Mozilla Firefox
Mozilla Firefox ist ein kostenlos erhältlicher Webbrowser, der unter der Regie einer gemeinnützigen Stiftung, der Mozilla Foundation weiterentwickelt wird. Er wird seit Mitte 2002 als Open-Source-Projekt entwickelt – das heißt der Quelltext ist öffentlich zugänglich und Weiterentwicklungen auf dieser Basis werden gefördert.
In Deutschland ist der Firefox nach Angaben des Hamburger IT-Marktforschers Fittkau & Maaß derzeit mit 45,6 Prozent der am meisten genutzte Browser, auf Platz zwei folgt der Internet Explorer von Microsoft mit 44,4 Prozent. Rund zehn Prozent entfallen auf andere Browser wie die ebenfalls kostenlosen Opera der norwegischen Firma Opera Software ASA, den Safari von Apple oder den Chrome von Google.
Autor: ET
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